Soeben habe ich von einem guten Kollegen und politischen Weggefährten, der sehr nah an der Politik in Bern ist ein Mail erhalten. Er weist darauf hin, dass das Ergebnis für die Partei gar nicht gut ist, weil nach seiner Einschätzung die CVP nun weder links noch rechts Freunde hat und damit das Problem, zukünftig eigene Anliegen kaum mehr durchbringen zu können. Aus weiteren Mails entnehme ich, dass einige CVP-Parlamentarier sauer sind auf die Linken und ihnen deswegen das bisschen Liebe, das vielleicht noch bestand, völlig kündigen wollen.
Erfreulich dafür ist, dass Urs Schwaller angekündigt hat, die eigene Parteilinie in naher Zukunft besser durchzuhalten und nicht schon frühzeitig den Kompromiss zu suchen. Trotzdem, offenbar wird die CVP wieder in die Diskussion links-rechts verwickelt. Im Moment des Ärgers ist man versucht, voreilige Schlüsse zu ziehen oder Schritte anzukündigen. Statt dessen tut eine saubere Nachlese Not und insbesondere eine fundierte und geduldigte Diskussion über die strategische Ausrichtung der Partei für die nächsten Jahre.
Freitag, 18-09-09 22:26
Freitag, 18-09-09 15:35
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