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Zur Immobilienstrategie des Kantons Luzern

Nun ist sie da, die von der CVP geforderte Immobilienstrategie des Kantons Luzern. Mit Interesse habe ich den Zeitungsbericht der NLZ gelesen und erstaunt festgestellt, dass die Immobilienstrategie angeblich allein vom Regierungsrat in Auftrag gegeben worden ist. Regierungsrat Marcel Schwerzmann plant jetzt einen Befreiungsschlag, indem er eine Superverwaltung am Seetalplatz realisieren möchte.

Wir von der CVP haben immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass eine langfristige Planung von Bauvorhaben und Mietkosten von grosser Bedeutung  sei für die zukünftige Entwicklung des Immobilienportfolios des Kantons Luzern. Die Zahlen sind eindrücklich und lassen die Planung der letzen Jahre etwas ins schiefe Licht rücken. In der Vergangenheit haben wir im Kantonsrat diverse Geschäfte beraten und auch überwiesen, ohne die klare Strategie zu kennen. Auf Anfragen in der zuständigen Kommission erhielten wir immer wieder die gleiche Antwort: Das geplante Bauvorhaben oder das Anmieten von Räumlichkeiten würden sich gut in die Immobilienstrategie des Kantons Luzern einfügen.

Ich habe mich gewundert, dass im Zeitungsartikel die CVP mit keinem Wort erwähnt wurde. Die CVP war bekanntlich die Drahtzieherin der Immobilienstrategie. Es ist für mich unerklärlich, dass nur die linken Parteien mit einer Stellungsnahme zitiert werden. Jene Parteien notabene, die sich nicht für einen Vorstoss motivieren liessen. Laut Medienmitteilung zeigt sich, dass die Immobilieplanung schon lange auf den Tisch des Hauses gebracht werden sollte. Dass die Betriebsabläufe mit einer klaren Strategie effizienter und einfacher zu gestallten wären sieht nun auch der Regierungsrat ein.

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