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Schildbürgerstreiche

Aussagen von alt Bundesrat Kaspar Villiger in der Neuen Luzerner Zeitung vom 28. Januar 2010

In der Neuen Luzerner Zeitung vom 28. Januar 2010 beschwert sich alt  Bundesrat Kaspar Villiger in seiner Funktion als Verwaltungsratspräsident der UBS, er und Herr Grübel liessen sich nicht dauernd die Fehler ihrer Vorgänger vorhalten. Und weiter bezeichnet er die Einschränkung der Toplöhne  - das ist vermutlich der neue Begriff für Boni – als „Schildbürgerstreich erster Sorte“.
So lange Herr Villiger und Herr Grübel ihre Vorgänger wegen ungetreuer Geschäftsführung und dergleichen nicht einklagen, dürfen sie sich nicht beschweren, wenn sie dauernd an die Fehler von Herrn Ospel und Co. erinnert werden. Und, dem Souverän im Vorfeld der Abzockerinitiative vorauseilend „Schildbürgerstreich“ vorzuwerfen, geziemt sich gerade für eine alt Bundesrat und alt Finanzminister nicht. Denn, er weiss aus seinen früheren Tätigkeiten genau, wie viel ein Kadermitarbeiter in einer KMU oder ein Chefbeamter beim Bund verdient. Es ist zu befürchten, dass Kaspar Villiger bereits die Denkweise seiner neuen Umgebung übernommen hat und wie diese die Bodenhaftung verloren hat.

Den grösste Schildbürgerstreich in der jüngeren Geschichte der Eidgenossenschaft liefert sicher nicht das Schweizervolk, sondern einzelne Manager der UBS, welche in ihrer skrupellosen Geldgier den guten Ruf unseres Landes schwer ramponiert haben.

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"Schildbürgerstreiche"
 
Peter

Dienstag, 02-02-10 19:41

Am 2.2. in 20 Minuten: "Nach CEO Oswald Grübel übt sich UBS-VR-Präsident Kaspar Villiger in der neuen Bescheidenheit und verzichtet laut «Tages-Anzeiger» auf einen Bonus. «Wie das denn», fragt sich manch einer. Denn aufmerksame Beobachter wissen: Villiger hat gar keinen variablen Lohnanteil."
 
 

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