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Offensive Wahlstrategie steht zur Diskussion

Heute Abend findet eine wegweisende Sitzung des Parteivorstandes (u.a. alle Ortsparteipräsidien) statt. Es steht nämlich die Wahlstrategie 2011 auf der Traktandenliste. Dazu hat die Parteileitung ein über 11-seitiges Papier über 20 Anträgen in die Vernehmlassung gegeben. Nun geht es um die Beschlussfassung.

 

Wollen wir unsere Ziele erreichen - nämlich mindestens 46 Sitze im Kantonsrat, 2 Regierungsratssitze, vier Nationalratssitze und der Ständeratssitz - dann brauchen wir mindestens 40'000 Wählerinnen und Wähler. Das sind 3'000 mehr als 2007. Dieses Ziel ist ehrgeizig und bedingt eine offensive Strategie. Offensiv ist eine Strategie dann, wenn sie stark zur innerparteilichen Mobilisierung beiträgt.

 

Mit vier (evt. auch drei) Kandidaturen für den Regierungsrat im ersten Wahlgang sorgen wir schon mal dafür, dass innerparteilich einiges los sein wird. Das und die Tatsache, dass dadurch auch die anderen Parteien bzw. Kandidierenden unter Druck gesetzt werden wird für mediale Aufmerksamkeit sorgen. Obwohl klar nicht beabsichtigt, wird natürlich wieder die Frage, ob wir allenfalls am Schluss tatsächlich drei Regierungsräte haben, ein grosses Thema sein.

 

Zudem wollen wir viel früher als in der Vergangenheit für die Nationalratswahlen nominieren, nämlich bereits im 2010. Dadurch versuchen wir den Nachteil zu kompensieren, den wir bei einem Verzicht auf eine zweite Liste haben. Denn die Kandidierenden haben sehr viel länger Zeit, sich bekannt zu machen und insbesondere ein grosses Netz an unterstützenden Personen zu organisieren. Je mehr die kandidierenden Personen diesbezüglich arbeiten, umso mehr kommt dies letztlich dem Gesamtresultat zu Gute.

 

Neu wollen wir auch die Ortsparteien bei der Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten für den Kantonsrat stärker unterstützen. Dies soll in enger Zusammenarbeit mit den Amtsparteien geschehen und hat zum Ziel, aus möglichst jeder der 88 Gemeinden des Kantons eine oder mehrere Kandidaturen hervorzubringen. Bei den Kantonsratswahlen gilt nämlich die sichere Regel: In einer Gemeinde ohne Kandidatur erzielen wir schlechtere Werte als in einer Gemeinde mit Kandidatur.

 

Heute Abend wird diskutiert und soweit nicht in der Kompetenz der DV auch beschlossen. Die Vernehmlassungsergebnisse zeigen, dass uns die Ortsparteien grossmehrheitlich folgen werden. Dies ist ein sicheres Zeichen für eine kampfeslustige CVP - uns an der Spitze der Partei ist dies nur recht.

2 Kommentar(e) zu
"Offensive Wahlstrategie steht zur Diskussion"
 
Adrian Bühler

Dienstag, 19-01-10 09:02

Lieber Herr Zeier

Ihr Kommentar wurde aus Versehen gelöscht. Leider gelang es irgenwelchen "dubiosen Pillenvermarktern" (sie wissen schon...) unseren Spamfilter zu knacken. Wir mussten die aberhunderten Spameinträge manuell löschen. Bei dieser Aktion wurde aus Versehen auch Ihr Eintrag gelöscht. Für dieses Versehen möchte ich mich entschuldigen.

Freundliche Grüsse
Adrian Bühler
 
Maurus Zeier

Montag, 18-01-10 09:46

Lieber CVP-Blog Leser

An dieser Stelle wäre eigentlich ein Kommentar von meiner Seite zu lesen, welcher kritisch aber durchaus koorekt gewesen wäre.

Da sich die CVP offensichtlich entschieden hat, diesen zu löschen, können Sie auf www.maurus-zeier.ch meinen ausführlichen Kommentar lesen!

Sofern nicht auch dieser Kommentar der Zensur zum Opfer fällt!
 
 

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