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Die Verkäsungszulage bringt Hebelwirkung

Es ist schon erstaunlich, wie schnell SVP-Nationalrat Josef Kunz (Schweizer Bauer, Ausgabe vom 27. Januar 2010) auf wirksame Instrumente in der Milchwirtschaft verzichten will. Mit dem Zuschuss an verkäste Milch kann der Milchpreis für die ganze Milchmenge auf einem höheren Niveau gehalten werden. Die Verkäsungszulage erwirkt im Markt eine Hebelwirkung. Schweizer Käse bleibt im  Ausland konkurrenzfähig, was in der Schweiz eine höhere Käseproduktion erlaubt. Dies bewirkt wieder, dass in der Schweiz kleinere Mengen an Butter oder Fett anfallen. Aus dieser Sicht ist die Verkäsungszulage effizienter als grosse Gelder in der Fettstützung zu verbrauchen. Die Umlagerung von Gelder in den Raufutterverzehrerbeitrag ist aus handelspolitischen Gründen (WTO) nicht realistisch und erzeugt keine Hebelwirkung. Wir sind gefordert dieses nützliche Instrument zu erhalten. Ein Bauernpolitiker setzt sich also klar für den Erhalt der Verkäsungszulage ein, dies im Interesse einer erfolgreichen Milchwirtschaft Schweiz.

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