Fragen zum Prämienschub der Krankenkassen
Dass dies – sofern ein solches Szenario eintrifft – eine dramatische Entwicklung ist, muss wohl nicht näher erläutert werden. Dies wird nicht ohne spürbare Folgen für die Prämienzahler und die Prämienverbilligungsbeiträge von Kanton und Gemeinden sein.
Wir bitten den Regierungsrat um Beantwortung der nachfolgenden Fragen:
1. Welche mutmasslichen Auswirkungen hat diese massive Erhöhung der Prämien der Grundversicherung in der Höhe der Prämienverbilligungsbeiträge für den Kanton und die Gemeinden?
2. Um den Prämienschock aufzufangen fordert Santésuisse tiefere Tarife von Ärzten und Spitälern. Kann man diese Auswirkungen abschätzen: Einerseits was dies insbesondere für die Hausärzte bedeutet und andererseits für die Spitäler?
3. Was gedenkt der Regierungsrat gegen diesen massiven Prämienschub zu unternehmen, allenfalls gemeinsam mit anderen Kantonen?
4. Wie gedenkt die Schweizerische Gesundheitsdirektoren-Konferenz GDK gegenüber Santésuisse und dem Bundesrat aktiv zu werden?
5. Hat der Bundesrat bei der Festlegung der Prämienerhöhungen in den vergangenen Jahren die Reserven ungenügend berücksichtigt (um bewusst die Prämienaufschläge tief zu halten) oder wurde von falschen Annahmen ausgegangen?
